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6 Jahre ART+COM

Zum Ende des Jahres möchte ich mir selbst vor Augen halten, was 6 Jahre art+com für mich bedeuten.

Im Jahr 2019 hatte eine ehemalige Freundin, mit der ich zu der Zeit noch Kontakt hatte, einen Job bei einem Kölner Büro. Sie studierte irgendwas mit Marketing/BWL oder so und arbeitete dort ca. 6 Monate lang als Praktikantin im Office Management. An die genauen Umstände kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Als sie kündigen wollte, meinte ihr Chef, dass sie aber bitte jemand Neues suchen solle, der die Stelle besetzen würde. Und das war dann ich, der zur Zeit in Bonn arbeite in einem Aushilfsjob zur Datenerfassung.

Es war ein willkommener Wechsel und nach einem kleinen Gespräch mit Fabian, der nun noch immer mein Chef ist, fing ich zum 01.01.2020 bei Art+Com an. Meine Aufgaben waren es, mich um die Kölner Buchhaltung zu kümmern, das Büro in Schuss zu halten und Fabian überall Arbeit abzunehmen, was nicht mit Entwicklung, sondern eher mit Büro zu tun hatte.

Mit der Zeit habe ich verstanden, dass es dort alles nur Entwickler sind und habe an ein paar Stand-ups Meetings teilgenommen. Ich glaube, meine Kollegen hatten da gerade das große Futurium Projekt beendet und supporteten da nach der Eröffnung noch und es ging immer um die Telekom.

Dieses Umfeld zu sehen gab mir einen Weg für mein Studium, bei dem ich bis dahin eigentlich keine klare Vorstellung hatte, wohin es gehen wird. Ich fand React spannend und das Frontend, weil es für mich der einfachste Einstieg war und man immer direkt visuelles Feedback hatte.

Dann kam Corona, eine Krise für die Welt. Und ich war privilegiert genug hier und konnte mich auf die Uni konzentrieren und habe von Fabian die Möglichkeit bekommen, die Zeit, die ich weniger im Büro verbringen musste, zur Weiterbildung zu nutzen. Habe dann Kurse wie Fullstackopej gemacht und mich in die Webentwicklung eingearbeitet.

So ging es dann bis zum Ende von Corona und aus einem damals 450€ Job wurde ich zum Werkstudenten, der 20 Stunden arbeitete. Ich wurde Teil des Entwickler Teams und durfte hier und da schon Code für Kundenprojekte schreiben und die Artcom Arbeitsweise kennenlernen. Immer Schritt für Schritt, immer in meinem Tempo, aber immer mit viel Eigenverantwortung und Motivation.

Und irgendwann wurde alles zur Routine, ich fühlte mich wohl und konnte, würde ich so frech sagen, als Teammitglied zählen und mir wurden Projekte anvertraut.

Und nun bin ich Vollzeit Entwickler bei Artcom. Dieses Jahr im Mai arbeite ich 35h die Woche bei Artcom – ich entwickle Projekte alleine und bringe mich in jedem Bereich bei Artcom ein und langsam wird Artcom nach 6 Jahren auch zu meiner Identität. Ich kenne alle Mitarbeiter, auch wenn es in Köln nicht immer leicht ist, viel Draht nach Berlin zu haben. Ich verstehe die Prozesse, verstehe die Vergangenheit von Artcom, die DNA und wohin die Reise in Zukunft gehen könnte, wie es dann wirklich wird, weiß wohl keiner. 6 Jahre in einer Firma sind schon eine Zeit und ich bin gespannt, ob auch meine Reise noch weiter mit Artcom gehen wird.

Ich bin sehr dankbar über die Möglichkeit, die ich von Fabian bekommen habe, und über das tolle Kölner Team. Ein RIESEN RIESEN DANK an Fabian, an Mirko, an Philipp, an Thomas, an Stefan, an Till, an Andreas, an Jens, an Fabby, an Danuta, an Anna, an Kevin.

Und wenn ich schon dabei bin, allen zu danken, danke ich auch meinem Freund Dastan, der mich als Freund immer auf meinem Weg als Programmierer begleitet hat und von dem ich so viel gelernt habe.

Art+Com hat sicherlich seine komplizierten Seiten, aber genau diese hat bestimmt jede Firma. Wäre ich nicht zufrieden, wäre ich wahrscheinlich nicht mehr hier. Aber ich versuche natürlich auch immer, die Firma zu einem besseren Ort zu machen, man ist ja auch Teil davon.

Auf 2026!